Künstliche Intelligenz braucht zwei Dinge:
Daten – also Inhalte, Texte, Fakten –
und die Fähigkeit, darin Muster zu erkennen.
Ohne Daten gibt es keine Sprache,
ohne Mustererkennung keine Struktur.
Aber das Entscheidende fehlt:
Verstehen. Bedeutung. Gewicht.
KI erkennt, was häufig nebeneinander steht.
Sie kann Texte bilden, die passen –
aber sie weiß nicht, warum etwas berührt, irritiert, befreit oder zum Lachen bringt.
Und genau hier beginnt das Menschliche.
In meiner Arbeit – ob im Radio, in Vorträgen oder bei den SinnBildern –
geht es nicht nur darum, was gesagt wird,
sondern wie es wirkt.
Ich beobachte, verknüpfe, höre Zwischenzeilen.
Ich spiele mit Erwartungen, finde Muster –
und durchbreche sie, wenn es nötig ist.
Nicht, weil es statistisch wahrscheinlich ist,
sondern weil es richtig ist.
Weil es berührt. Oder irritiert. Oder nachwirkt.
KI erkennt Muster.
Menschen geben ihnen Bedeutung.